![]() | Blogs > madmatt > Komakopf > Endlich wird zurückgeschlagen: Reiche Russen auf Priatenjagd vor Somalia |
Endlich wird zurückgeschlagen: Reiche Russen auf Priatenjagd vor Somalia
6/30/2009 1:48 am |
Das Wirtschaftsblatt.at berichtet: 16.000 unbewaffnete Handelsschiffe versuchen jedes Jahr heil durch den Golf von Aden zu schippern und nicht von somalischen Piraten aufgebracht zu werden. Ein russischer Kreuzfahrtunternehmer dreht den Spieß jetzt um und lädt reiche Russen zur Jagd auf Piraten vor Somalias Küste ein, der gefährlichsten Wasserstraße der Welt. Seine Geschäftsidee ist einfach: Sein Kreuzfahrtschiff ist der Köder für die Piraten. Versuchen die echten Piraten das scheinbar harmlose Schiff zu entern, erleben die Afrikaner ihr blaues Wunder. Statt wehrlose Handelsmatrosen stehen ihnen bis an die Zähne bewaffnete russische Touristen gegenüber. Ein makabrer Touristenspaß. Ein Tag an Bord des gecharterten Kreuzfahrschiffes kostet 5.790 Dollar. Es wird solange geschippert, bis die echten Piraten auch wirklich angreifen. Mindestens ein Piratenüberfall mit Kaperungsversuch wird vom Reiseunternehmer garantiert. Die Route geht von Djibouti nach Mombasa in Kenia. Das Schiff fährt dafür möglichst nahe der somalischen Küste mit einer Geschwindigkeit von nur fünf nautischen Meilen entlang. Die Touristen können sich nach Belieben und Geldbeutel mit Waffen eindecken. Eine Maschinenpistole des Typs AK-47 kann von den russischen Kreuzfahrtpassagieren an Bord für 9 Dollar am Tag gemietet werden. 100 Schuss Munition kosten 12 Dollar. Ein Granatwerfer kostet 175 Dollar am Tag. Dazu gehören drei Granaten, die im Mietpreis enthalten sind. Die Benutzung eines an der Reeling fest installierten Maschinengewehres soll 475 Dollar kosten. Damit die Piraten aber nicht doch noch auf dumme Ideen kommen, erhalten die reichen Russen einen Extra- Personenschutz. An Bord des Schiffes halten jederzeit zahlreiche ehemalige Mitarbeiter russischer Sondereinsatzkommandos ein wachsames Auge auf die Gäste. Die russischen Elitekämpfer sollen vor allem in der Nacht für Sicherheit auf dem Kreuzfahrtschiff sorgen. Wie die internationalen Marineverbände auf diesen touristischen Militäreinsatz zur Piratenbekämpfung reagieren, ist allerdings noch unklar. |
||
7/5/2009 1:31 am |
Die wirklich reichen Russen haben ihre Kohle in der Schweiz und cruisen auf dem Genfer See. Wie viele andere Steuerflüchtlinge auch..........
| ||
7/7/2009 10:34 pm |
Ich halte die Aktion gegen die Piraten (auch wenn sie privater Natur und eine Geschäftsidee ist, wobei es um Sicherheit im Schiffverkehr nicht im Mindesten geht) sehr gut. Wenigstens wird mal was getan. Ich habe mich immer gefragt, wie eine Hand voll Piraten in einem halb zerfallenen Boot es schaffen, Riesenschiffe in ihre Gewalt zu bekommen. Gibt es keine Waffen an Bord? Vier großkalibrige Bordkanonen an allen Schiffseiten und zur Not auch noch Personenbewaffnung dürfte doch ausreichen, solche Piraten in die ewigen Fischgründe zu versenken.... Zu Hang: sollen die reichen Russen doch cruisen, solange die Abenteuerlustigen zu Piraten versenken
| ||
7/12/2009 2:58 am |
Piraten egal, eigentlich hätte ich die Ami´s für geschäftstüchtiger gehalten
|
| Become a member to comment on this blog | ||
|




egal, eigentlich hätte ich die Ami´s für geschäftstüchtiger gehalten