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die Decke fällt mir auf den Kopf
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Aug 31, 2009 9:05 am
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Hallo alle zusammen, mir fällt die bekannte Decke auf den Kopf und desswegen werde ich Morgen wieder nach Travemünde zum Priwall fahren und dort bis Donnerstag nächste Woche bleiben. Von einem Wasserwachtkollegen habe ich ein Notbook bekommen so das ich, wenn ich in Hannover bin und wenn es mir möglich ist,weiter mit euch in Kontakt bleiben kann,zumindest per E- Mail!Dafür muß ich allerdings noch einige Änderungen am Notbook vornehmen aber es sieht schon sehr gut aus,die E- Mail Adresse ist gleich wie die hier zu Hause,da ändert sich nicht und so könnt auch ihr mit mir in Kontakt bleiben. Jetzt sind es noch genau zwei Wochen und ein Tag ist wie der andere,es ist fast zum verrückt werden.Deswegen muß ich nochmals weg,auch wenn das Wetter mitlerweile nicht mehr so toll ist, dort kann ich mich wenigstens noch etwas einbringen.Und wenn ich nur für meine Kameraden koche oder wieder einen Kuchen backen kann,so habe ich doch eine Aufgabe!Ich werde mich zwischendurch sicherlich auch mal melden,werde das Notbook mit nehmen und probieren ob alles so funktioniert wie es sein soll,ich hoffe es jedenfalls.Wenn nicht melde ich mich am Donnerstag nächste Woche wieder hier,bevor ich am Montag übernächste Woche nach Hannover fahre. So wünsche ich euch allen einen schönen Dienstag
lieben Gruß Dietmar
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Zurück von Travemünde und dem Priwall
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Aug 24, 2009 10:40 am
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Hallo alle zusammen, nach einem viertel Jahr bin ich jetzt wieder zurück aus Travemünde und dem Priwall.Ich habe viel gutes aber auch Dinge erlebt die mich ganz schön mit genommen haben.Dann die Travemünder Woche die eigentlich zwei Wochen dauerte und mehr als anstrengend war.Zumal die erste Woche von Dauerregen und kälte gekennzeichnet war.In der zweiten Woche hatten wir dann wenigstens auch mal Sonne aber auch Sturm und hohe Wellen mit vielen kenterungen und bergungen.Anschließend habe ich dann wieder den Dienst auf dem Priwall auf genommen was zum teil auch nicht leichter war.Wir hatten einige Rettungen vor dem Ertrinken durchgeführt,dann noch die Haverie einer großen Schwedenfähre die für uns viel arbeit bedeutete,weil sie genau auf unserer Strand und Badezone passierte und noch einige andere Dinge die unsere Aufmerksamkeit brauchten. Zwischendurch habe ich für meine Wasserwachtkollegen gekocht,gebacken und auch dafür Sorge getragen,dass die Wachstation sauber und aufgeräumt ausgesehen hat.Na ja eben im Prinzip das gleiche als wenn ich zu Hause gewesen wäre,da hätte ich ja das gleiche tun müßen. Jetzt bin ich wieder zu Hause und es sind heute noch genau drei Wochen bis ich in die Klinik nach Hannover muß!In den vergangenen drei Monaten hatte ich zwar auch die Gedanken daran nicht abschütteln können aber jetzt kommen sie mit aller Macht auf mich zu! Wenn es in den nächsten Tagen noch schlimmer werden sollte,werde ich vielleicht noch einmal zum Priwall fahren und erst kurz vor der Abfahrt nach Hannover zurück kehren,ich weis es einfach noch nicht.Ich lasse es auf mich zu kommen,mal sehen aber ich habe jetzt gewaltige Angst davor.
Ich wünsche euch erst einmal einen schönen Dienstag
lieben Gruß Dietmar
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Führerscheinverlängerung und hohe Kosten
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Jun 16, 2009 6:55 am
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Hallo alle zusammen, das Wochenende bei der Wasserwacht ist vorbei.Am Samstag war das Wetter zwar freundlich aber dafür sehr windig und kalt.Der heftige Wind sorgte dafür das es etliche kenterungen gab die uns reichlich arbeit gaben.Dafür war es dann am Sonntag zwar wärmer und weniger Wind,dafür aber am Nachmittag heftigen langanhaltenden Regen.Erst gegen 23:00 Uhr war ich wieder zu hause,wo ich mich gleich ins Bett begab. Heute am Dienstag war ich zur Untersuchung für die Führerscheinverlängerung,die fast drei Stunden gedauert hat.Denoch habe ich alle Tests ohne beanstandungen hinter mich gebracht und so kann ich morgen früh zur Führerscheinstelle und den Verlängerungsantrag einreichen.135.-Euro hat mich der Spaß beim Arzt gekostet,dann noch 15.-Euro für neue biometrische Passbilder und morgen bei der Führerscheinstelle nochmals 55,60 Euro!Das schlimme ist,dass wenn ich meinen Busschein nicht verlängere,verfällt gleichzeitig mein LKW Führerschein mit,was für ein Blödsinn! Denoch trotz hoher Kosten,bin ich absolut für diese Untersuchungen.Ich würde mir wünschen das sie für alle Kraftfahrer eingeführt würden ab einem Alter von min.60 Jahren.Dann würden Unfälle wie am Wochenende in Gesthacht,wo zwei Menschen schwer verletzt wurden mit Sicherheit nicht mehr so schnell passieren. Morgen Nachmittag dann werde ich von Kollegen der Wasserwacht nach Travemünde abgeholt,wo ich dann wiederum Dienst bis Sonntag abend machen werde.Wie am vergangenen Wochenende wird mir die anwesendheit bei meinen Wasserwachtkollegen gut tun und ehrlich gesagt freue ich mich auch darauf bei ihnen zu sein.
So wünsche ich euch allen einen schönen Mittwoch
lieben Gruß Dietmar
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Ablenkung tut Not......
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Jun 11, 2009 6:51 am
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Hallo alle zusammen, diese Woche gibt es nicht all soviel zu berichten. Am Montag war ich ganz normal auf der Arbeit und habe dort die Arbeit von letzter Woche zum Abschluß gebracht,damit hatte ich noch den ganzen Vormittag verbracht.Damit habe ich alle noch anstehenden Arbeiten bei den "STadtmäusen" beendet und somit sollte ich am Dienstag wieder zur BUK,Grünanlagen herrichten und Rasenmähen.Zudem sollten noch zwei kleine Räume von mir gestrichen werden,bis ich dann zum 30.06. ausscheide. Allerdings bin ich am Dienstag nicht zur Arbeit gegangen sondern zum Arzt,der mich sofort krank geschrieben hat,bis einschließlich den 30.06.!Er war tief bestürzt darüber das ich gekündigt wurde und darüber das dies genau nicht hätte passieren dürfen in meiner jetztigen gesundheitlichen Situation,daher die krankschreibung. Somit habe ich jetzt erst einmal genügent Ruhe alle Dinge zu regeln,die ich für das Arbeitsamt zu erledigen habe.Der Besuch beim Arbeitsamt am Dienstag brachte nur,dass es im Moment keine Arbeitsstelle für mich gibt. Am Freitag werde ich Dienst bei der Wasserwacht machen,damit ich wieder auf andere Gedanken komme und unter Menschen komme.Ich hoffe das mir das hilft etwas gelassener und ruhiger zu werden auch das ich Nachts besser schlafen kann.Zuviel geistert mir Nachts im Kopf herum,so das ich kaum schlafen kann. Das Wetter wie gestern und vor allem heute am Donnerstag tut sein übriges,nichts als Regen den ganzen Tag ohne unterlas und dazu relativ dunkel,man könnte meinen wir sind mitten im Herbst.
Ich wünsche euch einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende
lieben Gruß Dietmar
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Ein Wort zu Jana.........
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Jun 6, 2009 6:19 am
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Hallo alle zusammen, ich habe vor zwei Tagen eine schlimme Nachricht bekommen die mich bis ins Herz traf!
Jana eine langjährige Chaterin hier aus dem GFF hat ihren Kampf gegen den Krebs verloren und ist gestorben. Viele vom GFF kannten Jana und ich möchte es hier nicht versäumen im Gedenken an sie,welch tolle Frau sie war und was für eine Kämpferin.Sie hat und sie bedeutet mir sehr viel und ihre Gespräche mit mir,ob nun aufmundernt oder lieb oder auch mal tief ernst werden mir fehlen.Sie hinterläst viele Freunde hier im Chat, die genauso wie ich geschockt die Nachricht erhalten haben.In der letzten Zeit hat sie mir im Chat schon sehr gefehlt,doch jetzt hinterläst sie eine tiefe Lücke im Chat und leider wird sie niemehr wiederkommen.Ich kann kaum meinen Schmerz ausdrücken der tief in meinem Herzen steckt,dennoch werde ich mit Lieben und Respekt weiter an Jana denken und sie wird von oben auf uns schauen,ohne sich weiter quälen zu müßen,zudem weis ich das wir uns wiedersehen werden unter anderen besseren Umständen. Ich finde es schade und ungerecht das so ein toller liebevoller Mensch für immer von uns gegangen ist!
lieben Gruß Dietmar
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Der schritt zur AGE
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Jun 3, 2009 7:33 am
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hallo alle zusammen, nun ist das Pfingstwochenende vorbei und für uns Norddeutschen auch die Zeit der Feiertage,erst im Oktober haben wir wieder einen Feiertag. Ich hatte an diesen vergangenen Wochenende nichts unternommen,weder bei der Wasserwacht noch irgent was anderes,ich bin einfach zu hause geblieben und habe über alles nachgedacht.Ich glaube es hat mir gut getan auch wenn da andere eine andere Meinung dazu haben.Gestern habe ich dann einen einfachen Arbeitstag gehabt,an dem nichts umwerfendes passiert ist,zumindest nicht bei mir.Durch einen blöden Zufall habe ich aber mitbekommen,dass meine Chefin den Alex (einer meiner Hausmeisterkollegen)zu einem Gespräch zu sich gebeten hat. Dort ging es von ihrer Seite aus,so wie ich es eine Etage tiefer auf dem Hof,richtig zur Sache.Klar hat das an meiner Situation keinerlei Auswirkungen mehr aber es war mir eine Genugtung zu hören wie Alex sich einiges anhören mußte.Wenig später hab ich ihn dann ziehmlich betröppelt wieder gesehen und er machte im gegensatz zu letzter Woche ein etwas angeschlagenen Eindruck. Sonst passierte gestern nichts mehr. Heute nun,war ich auf dem Arbeitsamt und meldete mich zum 1.07. arbeitslos.Nun habe ich wenigstens soviel Glück,dass ich nicht gleich wieder in Hartz4 zurück falle,ich bekomme für ein Jahr wenigstens Arbeitslosengeld,das ist wenigstens ein kleiner Lichtblick.Allerdings darf ich nicht sagen,dass ich im September die OP habe sonst nehmen sie mich erst gar nicht auf,weil ich im Grunde ja nicht vermittelbar bin.Also werde ich mich in Schweigen hüllen.Anschließend war ich dann noch auf dem Wohnungsamt um eine Veränderung meiner Lebenssituation zu melden,vielleicht erhalte ich dann auch mehr Wohngeld,ich versuch es jedenfalls.Mittlerweile habe ich alle Unterlagen ausgefüllt und werde hoffentlich nicht zu lange auf die Arbeitsbescheinigung und die Steuerkarte warten müßen,damit ich alles noch innerhalb des Juni einreichen kann.Davon hängt dann ja schließlich ab ab wann ich die erste Zahlung vom Arbeitsamt bekomme. Nun jedenfalls habe ich jetzt erst einmal das groh der Laufereien hinter mich gebracht und hoffe,dass alles zügig abgewickelt wird. Ich wünsche euch allen einen schönen Donnerstag
lieben ruß Dietmar
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Ein Weg...................
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May 29, 2009 2:10 pm
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Hallo alle zusammen, nach langer,sehr langer zeit mal wieder eine Geschichte von mir. Sie hat zwar ein ernstes Thema aber ich hoffe trotzdem das sei gefällt! Viel Spaß beim lesen.
Ein Weg………..
Die Tür fällt ins Schloss, ich bleibe kurz stehen atme die kühle frische Luft tief ein um sie wenig später eben so tief wieder aus zu atmen, dabei blicke ich mich mal nach links dann nach rechts um, einfach so. Da ich nichts Besonderes erwartete verwunderte mich auch nicht, dass ich nichts Ungewöhnliches sah, also begann ich meinen Weg! Anfänglich ging ich einfach so drauf los, ohne besonderes Ziel und ebenso dachte ich auch an nichts, zumindest nicht an irgendwelche wichtigen Dinge. Langsam gehen liegt mir nicht und deswegen ging ich mit festem Schritt, vorwärts strebend meinen Weg, den Blick nach vorne gerichtet. Nur wenige Passanten begegneten mir oder kreuzten meinen Weg, ohne jedoch von mir Notiz zu nehmen, warum auch? Da waren sie wieder, diese Gedanken, die mir von Zeit zu Zeit immer wieder durch den Kopf jagten, immer dann, wenn die Tage kürzer und die Sonne öfters von trüben Schleier verhüllt wurden die sich scheinbar anfänglich zumindest unmerklich und unsichtbar auf meine Seele legten. Ohne das ich es wollte richtete ich meinen Blick weg von den Bäumen Sträuchern und Häuserfronten, die ich eh schon lange auswendig kannte und die mir nichts sagen konnten, was ich eh schon wusste. Je näher ich dem Stadtzentrum kam um so mehr schaute ich den Menschen an, der mir gerade begegnete, und machte mir so meine Gedanken. Gedanken über was? Über die Menschen oder eher über mich, was mich umtreibt mir keine Ruhe geben will? Kurz entschlossen betrete ich ein Schnellkaffee und setzte mich mit einem Pott Kaffee wenig später an einem der Tische, die vor dem Kaffee standen, ein idealer Platz um Menschen zu beobachten! Ich lehne mich zurück und sehe in teilweise stumme, ernste Gesichter, wie Marionetten hetzen sie über die Straßen, jagen in die Geschäfte und kaum kommen sie dort wieder heraus hetzen sie in das nächste hinein, so als wenn sie von irgendetwas gejagt würden. Mein Gott, denke ich, es läuft euch doch nichts davon, in der Ruhe liegt die Kraft und wenn man dann nicht hektisch reagiert, ist man dann auch etwas freundlicher, seinem jeweiligen Gegenüber. Andere stolzieren vorbei und tuen so als wenn es nichts Wichtigeres gäbe als sich zu produzieren, wie toll und wichtig sie doch sind. Während ich meinen Kaffee genüsslich schlürfe, schaue ich diesem Spiel fast gelangweilt zu und ich komme mir wie in einem Theater vor, wo mich viele unterschiedliche Masken anschauen. Die einen gaffen mich unbeweglich an wo andere mich zuerst freundlich doch im nächsten Augenblick mit einer fiesen Fratze anstarren und wieder andere sehen aus, als wenn sie nur aus einer leblosen Hülle beständen, leer und gefühllos! Ehe ich mich versah, hatte ich meinen Pott Kaffee ausgetrunken und so setzte ich meinen Weg ohne ein bestimmtes Ziel zu haben fort. Der Straßenverkehr nahm nun merklich zu, auch auf den Gehwegen wurde es immer hektischer und teilweise brutaler. Je mehr ich durch dieses Getümmel ging, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, gingen mir viele unterschiedliche Gedanken durch den Kopf, die wiederum viele Fragen aufwarfen. An einer Ampel wartete ich dann, dass sie grün wurde und wusste genau, was jetzt gleich wieder auf mich zu kam. Ich kann es jedes Mal aufs Neue erleben und ich verstehe es überhaupt nicht, warum es manche Menschen darauf anlegen mit anderen zusammen zu stoßen oder ihnen den Weg zu versperren. Und genauso ist es dann auch geschehen, hätte ich nicht im letzten Augenblick einen Schritt nach rechts getan, hätte dieser Passant mich glatt umgerannt, ich verstehe so etwas nicht! So klein und unscheinbar bin ich nun weis Gott nicht, was bezwecken solche Menschen mit ihrem Verhalten? Manchmal habe ich das Gefühl, das sich der Mensch zumindest ein Großteil davon nicht nach vorne bewegt sondern sich zurück entwickelt, Richtung Steinzeit, wo man noch mit Keulen aufeinander losgegangen ist! Im nächsten Augenblick erschrecke ich vor mir selber, gehöre ich dann nicht auch zu dieser von mir angesprochenen Menschenkategorie? So bekomme ich das Gefühl, dass die Welt in der wir leben mit jedem Tag ein wenig kälter wird. Keiner zeigt Gefühle, sie werden ja auch nicht verlangt oder erwartet, denn nichts ist, zumindest nach außen so unwichtig oder gar ein „Luxus“ wie Gefühle zu zeigen. Zudem wird man angreifbar, ja ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es Menschen gibt, Menschen die Gefühle zeigen für ihre Zwecke zu missbrauchen! Ist es da ein Wunder, seine Gefühle zu verbergen, diese wie ein rohes Ei vor Erschütterungen zu schützen, sie zu hüten damit sie nicht zerbrechen? In der Zwischenzeit hatte ich in der Fußgängerzone auf einer der Bänke Platz genommen. Instinktiv tat ich das, ohne das ich es eigentlich wollte, so sehr war ich in meinen Gedanken versunken, dass ich kaum noch etwas anderes um mich herum wahrnahm. Dennoch bemerkte ich zwei Häuser weiter eine Baustelle an einem Haus, wo Maurer dabei waren an der Außenmauer Reparaturen auszuführen. Mein Blick heftete sich wie gebannt an diese Handwerker, wie sie Stein für Stein ihre Arbeit verrichteten und da waren sie wieder, meine Gedanken, weit weg in meiner eigenen Welt. Ist es nicht so, dass wir als kleines Kind, völlig unbedarft, unschuldig, hilflos, neugierig und naiv in das noch so junge Leben gehen und unseren Eltern alles glauben, was sie uns beibringen und sagen. Klar, warum auch nicht, warum sollten sie uns auch belügen, welchen Grund gäbe es denn dafür? Und dennoch, irgendwann und sei es noch so eine kleine unwichtige Lüge, werden wir von unseren Eltern belogen, ohne Ausnahme! Für die Eltern ist es kaum die Rede werd, doch für das kleine unbedarfte Kind bricht förmlich eine Welt zusammen und es versteht genau diese nicht mehr. Bis es verstanden hat! Mit einer kleinen winzigen Lüge kann ich mich schützen und so beginnt es erst mit kleineren Lügen durchs Leben zu gehen. Erst unsicher wie bei den ersten kleinen unsicheren Schritten mit einer Furcht vor Entdeckung passiert das, bis sie immer sicherer werden und die Lügen damit auch größer werden. Der Schmerz der ersten Lüge ist es, der es dazu veranlasst sich vor weiteren zu schützen und so beginnt es um sich herum eine kleine Mauer zu bauen. Zuerst ist sie klein und etwas wackelig und leicht wieder zum Einsturz zu bringen, doch mit zunehmenden Jahren und häufigen seelischen Verletzungen wird diese Schutzmauer höher und höher, dazu dicker und dicker. Schließlich ist sie so stabil, das sie kaum noch zum Einsturz zu bringen ist und es irgendwann auch nicht mehr soll. Der Schutz vor Verletzungen ist nun perfekt gelungen, keiner kommt mehr an diesen Menschen so ohne weiteres mehr heran, es sei denn, dass es eine kleine Tür beim Bau dieser Mauer mit eingeplant hat. Doch eines schönen Tages keimt der Wunsch nach Nähe zu einem anderen Menschen, die Suche nach Wärme und Geborgenheit läst die grundfeste der Mauer erschüttern, doch sie hält und ist mittlerweile fest verankert, was dazu führt, dass keiner mehr so ohne weiteres an diesen Menschen heran kommt und er langsam vereinsamt. Ein Teufelskreis aus dem es fast kein entrinnen gibt, es sei denn der Mensch reißt diese seine Mauer ein aber dann ist er eben wieder vor Verletzungen angreifbar! Ein gesundes Selbstbewusstsein könnte aus diesen Teufelskreis führen, doch wenn man sehr oft verletzt wurde kann sich nunmehr kein ausreichendes Selbstbewusstsein aufbauen und man verliert den Draht zu anderen Menschen. Signale von Menschen die mit einem Kontakt haben möchten werden nicht mehr wahr genommen weil man es verlernt hat sie zu erkennen oder die Angst wieder Verletzt zu werden, übermächtig geworden ist. Es gibt Menschen die daran zerbrechen und in ihrer Not ihrem Leben ein Ende setzen, schade eigentlich, denn jeder Mensch ist auf seine ganz bestimmte Art liebenswert und wertvoll. Und ist se nicht erschütternd, wenn man hin und wieder in der Zeitung liest, dass wieder einmal ein Mensch in seiner Wohnung tot aufgefunden wurde, vielleicht Tage oder gar Wochen unbemerkt von seinen Mitmenschen. Eine ganze Weile saß ich so auf der Bank bis mich eine Gruppe junger Leute aus meinen Gedanken riss und sich zu mir auf die Bank setzten. Es wurde mir zu eng und deshalb stand ich auf und setzte meinen Weg durch die Fußgängerzone fort. Ich schaute noch einmal zu den Maurern die immer noch am arbeiten waren, schüttelte mich etwas, so als wenn ich einen bösen Traum von mir abschütteln wollte. Doch ich komme nicht dazu, darüber nachzudenken, denn ein Krankenwagen mit eingeschalteter Warnblinkanlage und Blaulicht mitten in der Fußgängerzone reißt mich aus meinen Gedanken. Nicht weit davon entfernt sehe ich einen Notarzt mit einem Sanitäter wie sie versuchen einen am Boden liegenden Patienten zu reanimieren. Genau das hat mir jetzt noch gefehlt, es traf mich mitten ins Mark, denn wie schnell kann alles was einem wichtig erscheint ob Menschen oder Materielles vorbei sein, wenn plötzlich das Schicksal zuschlägt und genau diese Dinge absolut unwichtig geworden sind! Und obwohl wir es alle in unserem Inneren wissen verhalten wir uns tagtäglich immer wieder aufs Neue so, als wenn es das wichtigste auf der Welt wäre und unser Leben würde davon abhängen, ist das nicht irgendwie irrsinnig? Wir verhalten uns jeden Tag aufs Neue so und verbrauchen unnötige Kräfte damit unsere „Maske" aufrecht zu erhalten, um nicht unsere wahren Gefühle zu zeigen, weil wir Angst davor haben das wir verletzbar sind und damit belügen wir uns nicht nur selber sondern auch unser Gegenüber und das Tag für Tag, Jahr für Jahr! Verlieren wir damit nicht unsere Selbstachtung? In vielen Dingen erhalten wir von unseren Mitmenschen ob groß oder klein, Erwachsener oder Kind einen Spiegel vorgehalten, der uns zeigt, wie wir wirklich sind, oft ist es so das wir genauso sind, was wir bei einem anderen bemängeln. Dann ergreifen wir die Flucht, schauen weg oder lenken vom jeweiligen Thema ab und das können wir in Perfektion, jeder für sich ein kleiner Meister! Ich nehme mich davon nicht aus aber zumindest bewege ich mich und erkenne dieses Dilemma und mit diesen Gedanken drehe ich um und gehe nachdenklich meinen Weg zurück nach Hause, in das Heim umgeben von dicken Mauern des Hauses. In meiner Wohnung meine eigene Mauer aus Schweigen aber auch Schutz vor und nach außen!
ich wünsche euch alles erdenkbar gute
lieben Gruß Dietmar
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Kündigung
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May 29, 2009 10:04 am
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hallo alle zusammen, heute ist das eingetroffen wovor ich Angst hatte,ich habe meine schriftliche Kündigung von meiner Chefin bekommen! Ich fühle mich tief getroffen und in mir macht sich eine unendliche Leere breit. Um zu begreifen wie es mir geht,möchte ich hier und jetzt denn genauen Wortlaut der Kündigung wiedergeben.
KÜNDIGUNG:
Sehr geehrter Herr E..........
wie heute mit ihnen besprochen,kündigen wir das zwischen uns bestehende Arbeitsverhältnis zum 30.06.2009.
Bis dahin bestehender Urlaubsanspruch sowie Überstunden sind bis zum letzten Arbeitstag abgegolten.
Gerne bestätigen wir ihnen,dass ihrerseits kein vertragswidriges Verhalten vorlag.
mit freundlichen Grüßen
..............
Mit meinen 56 Jahren und der bevorstehenden OP im September,ist das dass aus für meine berufliche Laufbahn! Erst recht nach der OP ist eine erneute vermittlung für eine neue Arbeitsstätte so gut wie ausgeschloßen. Das beste für mich und für all jenne die mich kennen,ich meine nicht hier im Chat,ist es,wenn ich nach der OP nicht mehr aufwache,damit mein verkorkstes Leben ein Ende hat! Ich bin es leit immer wieder für Dinge bestraft zu werden,für die ich nichts kann.Zum zweiten mal bin ich nun endlassen worden,obwohl ich gute Arbeit abgeleistet und mir nichts zu Schulden kommen lassen! Das ich wenig oder kaum richtigen Kontakt zu anderen Mitarbeiter hatte zumindest was das ausserberufliche angeht,liegt mit Sicherheit nicht an meine Arbeitskollegen sondern daran,dass ich mich davor schützen will,wieder einmal verletzt zu werden,was trotz alledem ja jetzt wieder passiert ist! Ich kann nun nichts dafür,dass ich so bin wie ich nunmal bin,dass ich nach Aussage meiner Chefin und meines Chefs,zwar ein liebenswürdiger Mensch wäre aber ich nicht in das Team passe!Also werde ich um meine hohe Mauer noch einige Lagen Ziegelsteine hinzufügen und keiner hört meine Schreie,dabei wünsche ich mir nur ein ganz kleinwenig Glück und Wärme,ist das so verkehrt? Es tut mir leid,das ich euch heute einmal wieder mehr mit meinem Müll zuschütte aber ich denke es muß erst wieder einige Zeit vergehen,bis ich mich wieder etwas gefangen habe.Es tut nur unheimlich weh und ich würde etwas dafür geben,wenn mich einmal jemand verstehen könnte!
Ich wünsche euch allen ein schönes ruhiges Pfingstfest
liebe Grüße Dietmar
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Selavis............
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May 27, 2009 7:15 am
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Hallo alle zusammen, nun heute am Mittwoch war ich eine viertel Stunde früher auf der Arbeit um alles vorzubereiten bevor der LKW mit dem Mutterboden kam.Zwei Metallzaunelemente baute ich als erstes ab,bevor ich mir Schaufel, Besen,Rechen und Schuppkarre zurecht stellte.Dann konnte der LKW kommen,in der zwischenzeit war noch Zeit für einen Becher Kaffee,der mir gut tat! Schon jetzt war mir klar,dass ich diesen Arbeitstag wieder alleine arbeiten mußte,denn der Arbeitskollege der diese Arbeit mit mir zusammen machen sollte,kam wieder nicht! Er zog es vor mit seinem russichen Kollegen im Haus 88 zu arbeiten. Dafür kam der LKW mit dem Mutterboden über pünktlich und zehn Minuten später hatte ich zwei rießige Haufen Mutterboden zum Teil auf der Strasse und dem Gelände was ich gestern schon umgegraben hatte,liegen.4 kupicmeter warteten darauf von mir auf dem neuen Beet verteilt zu werden und nach fast drei Stunden hatte ich es geschafft! Von irgendeinen Arbeitskollegen,weit und breit immer noch nichts zu sehen!Also machte ich mich daran,nach einem erneuten Kaffee,schön gleichmäßig den Boden zu rechen,bis er meine Zustimmung fand. Danach noch den Bordstein und die Strasse gereinigt und die Zaunelemente wieder montiert und ich war fertig! Kurz vor Feierabend kam noch mein Chef vorbei und wir besprachen noch was wir mit der Abschlußkante des Beetes machen könnten.Eine Beeteinfassung kam nicht in Frage,also muß ich morgen früh das Beet auf der zum Gelände offenen Seite diesem anpassen. Danach eröffnete er mir so ganz beiläufig das ich im Juli entlassen werde und warum,die Gründe habe ich ja hier schon aufgeführt,trotzdem haute es mich wieder vom Hocker!Ich arbeite gut und werde trotzdem entlassen,meinen lieben Arbeitskollegen sei Dank! Damit war dann der heutige Tag für mich gelaufen,warum hänge ich mich denn noch überhaupt so ins Zeug? Ich wünsche euch allen einen schönen Donnerstag
lieben Gruß Dietmar
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Tolle Kollegen.......
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May 26, 2009 7:45 am
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Hallo alle zusammen, gestern morgen hatten wir ein Arbeitsgespräch mit unserem Chef,alle vier Hausmeister mal an einem Tisch mit dem"großen"Chef!Irgentwie hatte ich ein mullmiges Gefühl das einiges zur Sprache kommen könnte was meine person betrifft!Doch nichts geschah diesbezüglich,es war eben nur ein Grspräch über anstehende Arbeiten und geplante größere Projekte.Dennoch konnte ich dabei einiges erkennen,besonders die,die dem Chef förmlich in den Hintern kriechen um in einem erhofften besseren Licht bei ihm zu stehen!Ehrlich gesagt war mir das ganz einfach zu wieder und ich habe mir fest vorgenommen,nur Gespräche mit den anderen zu führen,wenn sie die Arbeit betreffen und über zwischen menschliche belange oder Meinungen werde ich mich zurück halten!Ich glaube damit tue ich mir selbst einen Gefallen,wenn ich nur noch meine Arbeit verrichte und ansonsden den Mund halte,sollen sich die anderen drei diesen doch verbrennen! Heute nun kam der Tag an dem ich mit einem der beiden russichen Hausmeistern bei dem Kindergarten der Stadtmäuse ein neues Beet graben sollte damit später wenn es fertig ist,die Kinder dort etwas pflanzen können.Dieses Beet war gestern auch Thema bei dem Arbeitsgespräch.Dabei wurde von unserem Chef beschloßen,dass wir dieses Beet zu zweit anlegen sollten,doch es kam ganz anders! Den ganzen Morgen war ich damit beschäftigt dieses Beet alleine umzugraben,mein werter Kollege zog es vor mit seinem anderen russichen Kollegen in den Baumarkt zu fahren.Ich sah beide heute nicht mehr und ich hatte mal wieder die "Arschkarte"gezogen!Das einzig gute an der ganzen Sache die mich auf 180 gebracht hat,ist,dass genügent andere Mitarbeiter gesehen haben das ich mich mit diesem Beet alleine abgeplagt habe und von den anderen nichts zu sehen war! Die Wut über diese beiden gab mir heute die Kraft es durch zu stehen obwohl ich körperlich gewaltig an meine Grenzen gestoßen bin. Nun soll morgen früh um 8:00 Uhr Mutterboden geliefert werden,der dann über dieses neue Beet verteilt werden muß.Bin mal gespannt ob ich da wieder alleine ochsen muß? Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch
lieben Gruß Dietmar
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